Besuche von Nachkommen
2010
Am 8. April 2010 hat uns wieder in Domaschewo Herr S. Ludwig mit seinen Kollegen besucht. Bevor haben sie auch in Rahmen dieser Reise Slawatysche, Kuzawka und Neudorf besucht. Sie haben auch Treffen mit dem Holändernachkommen und Historiker Antony Chorazy aus Moscic. Sie haben auch Hochwasser von Bug gesehen.
Mit dem Herr Ludwig sind noch zwei Gäste gekommen: Jens Ryl – Nachkommen aus dem
Dorf Neubrow (Laschnewo) und Genofeva Boehm (Ryl) aus Domatscheewo (Kazi)
gebürtig. Frauа
Boehm hat Domatschewo vor dem Krieg im Alter von 10 Jahren verlassen, aber bis
jetzt hat sie russische Sprache nicht vergessen. Aus ihren Kinderfotos erinnert
sie sich ganz gut an die alte Mühle. Sie erinnert sich an die zeiten, wie sie
durch den Wald und die Raine (vielleicht, wo die Juden erschoßen wurden) in die
Schule gelaufen ist.
Sie
erinnert sich auch an die Zeiten wie man die Moosbeeren im Moor gesammelt hat.
Jetzt ist sie
80
Jahre alt!
Als sie auf dem Platz der Mühler war, wurde sie tief berührt. Diese Kreuzung Domatschewo-Katzi (Oktajabrskaja St.-Zavidowa St.), das alles war vor 70 Jahren. Sie hat auch erzählt, dass ihre Elternein großes Haus im Jahre 1935 gebaut haben. Aber mit dem Kommen der Sowjeten wurde es ausgebaut und daraus eine Schule in einer Nachbarschaftsdorf gebaut.
Dann, haben sie polnischer und lutherischer Friedhof besucht. Auf dem Lutherischen Friedhof hat Jens Ryl ständig etwas skizziert und gemalt. In der Zukunft möchten die Mitglieder des Vereins den Friedhof von seinen Vorfahren in Ordnung bringen.
Sie haben auch das Haus von Juzefa Bytow (Dorf Schickeli) nicht vergessen. Sie haben erfahren von den Leuten, die jetzt in diesem Haus wohnen, dass Juzefa Bytow im Juni 2009 gestorben ist. Alle anderen Orte hatten sie keine Möglichkeit zu besuchen, wegen Zeitmangel.
Auf den Foto (von links nach rechts):
1 – Siegfrid Ludwig
2 – Galina Prokopjuk
3 - Genofeva Boehm (Ryl)
4 - Jens Ryl
© Iwan prokopjuk
April 2010
Links:
http://slawatycze-gmina.pl/index.php?strona=info&id=109
http://www.bugholendry.de/html/ProjekteVeranstaltung/Neudorf2010/Reise%20nach%20Neudorf.htm
2008
Mit Hilfe unserer Internetseite www.domachevo.com hat Siegfried Ludwig aus Deutschland Kontakt zu uns gefunden.
Und vom 24.09.2008 bis 29.09.2008 hat Siegfried Ludwig Domachevo besucht. Seine Eltern stammen aus Neubrow (Laschnevo). Sie haben die Kolonie Neubrow im Jahre 1939/1940 verlassen. Unser deutscher Gast interessiert sich schon seit langem für die Geschichte der alten deutschen Kolonien am Bug. In diesem Zusammenhang stehen wir mit ihm seit 2007 im Briefwechsel. Wir haben schon im Vorfeld der Reise historisches Archivmaterial ausgetauscht, dann hat Siegfried beschlossen persönlich das Mutterland von seinen Vorfahren zu besuchen.
Während seines Besuches haben wir wirklich
viel getan. Wir sind persönlich an bedeutsamen Orten der früheren Kolonie
gewesen. Reste von dem alten deutschen Friedhof, Stelle, wo früher die alte
evangelische Kirche stand, Zentral und Süd Neubrow, Neudorf, auch der einzige
gebliebene Kartoffelbunker, – das alles hatte die Möglichkeit Siegfried mit
eigenen Augen zu sehen. Er hat auch ein bisschen Heimaterde nach Hause
mitgenommen.
Wir
haben auch nahe liegende Dörfer (Schikyli, Borisy, Podluzhje, Bogdany) besucht
und sogar mit örtlichen Alteingesessenen, die noch von der Kolonie Neubrow
wussten, geredet. Besonders interessant und aufschlussreich war für uns ein
Gespräch mit Konstantin Zan, der mit Josefa Bytof (einzige gebliebene Bewohnerin
von Neubrow) befreundet war. Herr Zan hat uns durch seine Kenntnisse von der
Koloniegeschichte positiv überrascht. Er hat uns erzählt, das die Kolonie
Neubrow im 1600.
Jahrhundert gegründet wurde. Außerdem haben wir den deutschen Soldatenfriedhof vom Erster Weltkrieg besucht, der sich 20Km nach der Richtung Süden befindet.
Man muss betonen, dass unser Gast hat an
allen Veranstaltungen mit Interesse und aktiv teilgenommen, war sehr gut
beschlagen in Geschichte von seinen Vorfahren und möchten wir glauben ist
befriedigend geblieben. Das konnte man in seinen Augen voll von Traulichkeit
bemerken, als er schon im Zug nach Deutschland gesessen hat. Noch mehr,
Siegfried hat auch erwähnt, dass noch ganz viele Nachkommen von Holländer diese
kleine Mutterland besuchen wollen. Von uns können wir nur sagen,- WILLKOMMEN!!!
Auf dem Foto:
1 – Wiktor Datschzk (polnische und englische Version von der I-Seite)
2 – Siegfried Ludwig
3 – Anna Wolontschewitsch (deutsche Version von I-Seite)
4 – Iwan Prokopjuk (Administrator und freundlicher Gastgeber)
1995

Im 1995 hat Hartman Ryl (Holländernachkommen) hat ehemalige Kolonien Neubrow, Domatschewo, Borisy, Schikeli und Podluzhje besucht.
Als er hier war, hatte im die Bewohnerin der ehemaligen Kolonien Juzefa Bytow mit ihrem Mann aus dem Dorf Schickeli. Sie hat ihm sehr viele Geschickten von damals erzählt.
Während
seines Aufenthaltes
hat Herr Ryl vieles getan.
Zusammen mit seinen Kollegen
hat er Paar
Grabsteinen
auf dem lutherischem Friedhof in Ordnung gebracht. Alle
heute stehenden Gradsteine (bei 8 Stücken) wurden auf seiner Anregung gemacht.
Die ganze durchgeführte Arbeit wurde auf Band aufgenommen. (Bild. 1-2 –
Neuaufbau des Grabsteines von Albertina Bjutow).
Bei dem Besuch der Kolonien hat ihm Herr Salow sehr geholfen (sein Sommerhaus und nachgehaltes Haus von damals sich neben dem Friedhof befinden).
Sie haben auch Kirche in Domatschewo besucht. Früher in dieser Kirche wurden zwei Kronen und die Glocke aus der lutherischen Kirche aufgehalten. (Bild. 3, 4).

© Iwan Prokopjuk
Juni 2008
Alle Fotos sind aus dem Archiv von Hartman Ryl genommen.
Bei der Materialbenutzung die I- Seite unbedingt verlinken
Ausarbeitung/Entwicklung und Design: © I. Prokopiuk (2008-2010)